Freitag, 22. März 2013

Each of us is “one of us”! Please sign!

I support the petition “One of us” because I believe that the key to the Europe which we all belong, is founded on core values such as Life. Only with a European constitution advocate of the value of life indiscriminately we’ll have a fair and solid Europe.

It’s about defense of human rights! Each of us has the right to live and be born!

Online petition and more information: http://www.oneofus.eu/
ONE OF US: The abortion agenda and its consequences

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Religion als Bollwerk gegen die Inhumanität

Ich lese gerade Die Verteidigung des Menschen: Warum Gott gebraucht wird von Jan Roß (Redakteur Politik DIE ZEIT). Ich bin eigentlich durch Zufall über einen Fernsehbeitrag zu diesem Buch gestolpert und war überrascht, zu welchen Thesen der Autor gelangt. Selbiges hatte ich mir – ansatzweise zumindest – selber schon des Öfteren gedacht. Allerdings so scharfsinnig und treffend ausformuliert habe ich es noch nie irgendwo gefunden. Hier ein kurzer Überblick:

Eine bisweilen hysterische Angst vor der Religion geht bei uns um – vor muslimischen Kopftüchern, Moscheen und Minaretten, vor bibeltreuen US-Reaktionären und einem stockkonservativen Papst, vor befremdlichen Bräuchen wie der Beschneidung. Zur Furcht kommt die Ignoranz: Aus dem herrschenden Bewusstsein ist die Glaubenstradition weithin verschwunden, auch die christliche. Wir leben nicht nur in einer Gesellschaft mit wachsender Religionsfeindschaft. Wir steuern auf eine Kultur des religiösen Analphabetismus zu. Dabei ist, wie Jan Roß zeigt, die Religion ihrem Wesen nach keine Gefahr für den Menschen, sondern im Gegenteil eine Bastion der Humanität. Die Suche nach Gott hat die kühnsten Gedanken inspiriert, die Ideen von Sünde, Ewigkeit und Gewissen haben unserem Selbstverständnis Tiefe gegeben. Religion ist eine Kraft, ohne die das Leben ärmer, enger und kälter wäre. Ihr zuerst verdanken wir die Utopie von Brüderlichkeit und Gleichheit. Die pure Diesseitigkeit dagegen legt dem Menschen Fesseln an und lässt ihn verkümmern. Eine provozierende Zeitdiagnose – und ein bewegendes Plädoyer für einen neuen religiösen Humanismus.

Die Verteidiger des Kruzifixes nennen es ein Kultursymbol und verharmlosen es. Doch der Gekreuzigte steht für ein Bild vom Menschen, das kostbar und bedroht ist. Mehr darüber (Auszug aus dem Buch)

Freitag, 27. April 2012

Informationsüberflutung

Informationsüberflutung Tick Tiiick Tik

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FLUT

Donnerstag, 10. November 2011

Gehirn ausschalten, Konsumieren, Los!

Gut aussehen, fesch gekleidet sein, das neueste Handy haben oder Flachbildfernseher (ach ja, ist schon von gestern). Das sind die Themen. Zumindest jeden Tag im Postkasten. Werbung kiloweise.

Und im Fernsehen. Keine Pickel mehr, die schönste Haarfarbe, das männlichste Deo.

Ach, das nimmt man eh nicht ernst. Hm… In Wirklichkeit ist das schon festgenagelt in allen Köpfen, auch in jenen, die der ganzen Geschichte entsagen (zu glauben). Wir sind fest in der Hand der Marktstrategen und Dauerberieselungsexperten.

Leben wir überhaupt noch unser eigenes Leben? Oder lassen wir uns verführen und im Einkaufstempel nach dem neuesten Trend herumhetzen. Das Geld so sagt man, muss ja schliesslich in die Wirtschaft. Aber wofür leben wir…

Vieles, was uns da verkauft wird, müssen in China und Fernost zumeist Frauen mit geringer Bezahlung bei bis zu 16 Stunden (oder mehr) pro Tag im Akkord im Dauerstress erarbeiten. Bis zum 30igsten Lebensalter, denn dann sind sie oft ein Wrack und können nicht mehr. Dann scheiden Sie aus und es kommt die nächste. Ich nenne es Megasklavenhaltung, nur damit wir unseren Konsum aufrechterhalten können.

http://www.saubere-kleidung.de

Sonntag, 19. Juni 2011

Das “geheime” Rundschreiben Ratzingers zur Vertuschung kirchlichen Missbrauchs

Wie geheim ist Ratzingers Rundschreiben an die Bischöfe aus dem Jahre 2001 wirklich?

Durch Zufall bin ich auf dieser Focus Seite gelandet (inzwischen gelöscht).
http://www.focus.de/wissen/bildung/Geschichte/tid-13318/katholizismus-uta-ranke-heinemann_aid_368212.html *

Da stand was über ein “Geheimschreiben von 2001, in dem Ratzinger Bischöfen mit Exkommunikation droht, sollten sie Fälle von Pädophilie bei Geistlichen öffentlich machen”.
Der Sache wollte ich nachgehen, was war darüber noch zu finden, konnte das wahr sein – oder wieder nur antikirchliche Polemik…? Möglichst überzeugend formuliert?

Im Wikipedia war folgendes zu finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/De_delictis_gravioribus 
http://de.wikipedia.org/wiki/Sacramentorum_sanctitatis_tutela

Hier die Übersetzung des angeblich geheimen Schreibens: http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html

Es stellte sich heraus, dass das Schreiben ein allgemeines Rundschreiben an die Bischöfe war, zur Verfahrensweise bei schweren Verfehlungen gegen den Glauben z.B. Sakramentenmißbrauch/ Eucharistie, Beichtgeheimnis, sittliche Verfehlungen, darunter auch Missbrauch minderjähriger. Längere Verjährungsfristen und eine Meldepflicht an den Vatikan wurde eingeführt. Der Ortsbischof alleine genügt nicht (so wie früher).

Dieses Schreiben kann auf der Internetseite des Vatikan abgerufen werden, wurde 2001 im offiziellen Amtsblatt des Heiligen Stuhls veröffentlicht und ist alles andere als geheim.

Fazit: Man fragt sich schon, wie gehässig gegen die Kirche muss man sein, um solche Thesen zu verbreiten: Geheimschreiben, Anweisung zur Vertuschung? In vielen Medienberichten zig mal wiederholt, wird es doch nicht wahr.

Manche wollen sich anscheinend mit anti-kirchlicher Polemik besonders hervortun. Das grenzt schon an Verschwörungstheorie was da in Umlauf ist. Es leidet auch die Glaubwürdigkeit des "kritischen Journalismus" und zwar immens.

Mittwoch, 4. August 2010

Dienstag, 22. Juni 2010

Andrea Bocelli: The doctors suggested an abortion and I was the child

I was asked to say a few words of hope for mothers in difficulties and I chose to tell the story of my birth. I wanted to help, to comfort people who are in difficulties who sometimes just need to not feel abandoned.

Andrea Bocelli erzählt in diesem Video, wie seiner Mutter damals zu einer Abtreibung geraten wurde - wegen seiner (möglichen) Behinderung. Seine Mutter entschied sich für das Kind. Andrea Bocelli ist einer der berühmtesten Tenöre Italiens, sein Name weltweit bekannt.