Dienstag, 12. November 2019

Samstag, 7. Juni 2014

Wovon möchtest Du erlöst werden?

Einsamkeit, Habsucht, Geltungssucht, Hass, Minderwertigkeitskomplexe, Angst, Größenwahn, Krieg, Ungerechtigkeit und Krankheit.

Das sind Dinge, von denen möchte ich erlöst werden - oder auch die ganze Menschheit. 

Die Liebe heilt die Einsamkeit und den Hass. Die Demut heilt die Geltungssucht und auch den Größenwahn (gerade dieser hat schon viele Menschen auf dem Gewissen). 

Was aber heilt von Habsucht? Eine Mischung aus Liebe und Demut? Das Loslassen können? Wodurch kann man das, wenn nicht durch Urvertrauen. Woher bekommt man Urvertrauen? Nur durch Liebe. Doch woher bekommt man Liebe, wenn es keine Menschen gibt, die einen lieben oder immer schon geliebt haben? Bleibt der Glaube. Der Glaube an einen liebenden Gott. Er hilft also gegen Habsucht. Auch gegen Angst. Und gegen Minderwertigkeitskomplexe. Wenn man geliebt ist, hat man ja einen Wert. 

Nun, auf dieser Welt, in der es (zumindest wenn man sich Tiersendungen anschaut) nur ums Fressen und Gefressen werden geht, wo wird man geliebt? Von Menschen sehr oft nicht. Da denkt jeder an seinen eigenen Vorteil. Also von Gott? Doch woher kann ich wissen, dass Gott mich liebt. Das ist die entscheidende Frage. 

Viele Fragen! Und interessanterweise gibt es im Christentum EINE Antwort: JESUS! 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, auf dass jeder der an ihn glaubt, gerettet werde. 
Durch seine Wunden sind wir geheilt.  
Niemand hat Gott je gesehen, doch er hat Kunde gebracht. 
Ich aber sage euch, wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben. 
Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. 
Gott ist Liebe. 
Wer an mich glaubt, wird das Leben haben. 
Es lohnt sich, über diesen Jesus nachzudenken. Ihn anzuschauen. Seine Persönlichkeit auf uns wirken zu lassen. Seine Worte zu hören. Seine Taten zu sehen, das Kreuz zu sehen. 

Wenn man das tut, erkennt man: Alles in ihm erlöst uns schrittweise von den (üblen) Dingen, die ich oben aufgezählt habe. Nochmal: Die ganze Menschheit wird von ihm erlöst - wenn sie ihn aufnimmt. Er ist das Gegengift und Heilmittel. Jetzt müssen wir es nur mehr (ein)nehmen und in die Tat umsetzen. 

Das ist ein Prozess der Wandlung, und genau das wäre die Idee: Im Gottesdienst, im Gebet, in Lebenserfahrungen, im Glück oder im Leid, beim Tragen des Kreuzes uns Jesus gleichzumachen und uns mit ihm zu verwandeln. 

Nicht um "High" zu werden, nicht um den Boden unter den Füßen zu verlieren, nicht um endlos glücklich zu sein (denn das wird man nicht durch eigene Anstrengungen). 

Sondern um erlöst zu sein. Erlöst von den Ursachen des Krieges, der Ungerechtigkeit, der Lieblosigkeit, des Egoismus, der Unfreiheit, der Traurigkeit. 

Erlöst vom Tod. Erlöst vom Gesetz Darwins. Erlöst davon, nur ein fleischfressendes Produkt der Natur zu sein, welches mit Angst durchs Leben geht und den anderen unterdrückt und ausbeutet. 

Erlöst davon sich zu verkaufen. Erlöst auch davon, das Evangelium zu verkaufen und es zu einer Sekte zu machen, denn das Evangelium ist Liebe. Es ist universell, es bevorzugt niemand und es verurteilt niemand. Liebe kann man schenken, aber man kann sie nicht verkaufen. Man kann keine Insider-Religion daraus machen. 

Liebe vermarktet sich nicht. Das Kreuz ist kein Druckmittel und auch kein Lockangebot, das Leben wird nicht billiger dadurch. Das Kreuz beinhaltet die ausgestreckten Arme Jesu, eine Umarmung, die ihn große Schmerzen gekostet hat. Als guter Hirte ist er uns nachgegangen und hat letztendlich sein Leben für die Schafe geopfert. 

Das Kreuz ist wertvoller als Gold, es beinhaltet das Blut Christi. Es zeigt uns, welchen Wert wir für ihn haben. Es ist ein Symbol für die Überwindung der Welt.  

Beschäftigt man sich so mit der Geschichte der Menschheit, kommt man zu dem Schluss: Jesus ist der einzige Lichtblick auf diesem Planeten. Er ist der Zeuge der Wahrheit. Er wird uns nicht durch magische Rituale erlösen und auch nicht durch Gehirnwäsche. Er wird uns erlösen, wenn wir ihn aufnehmen, ihn gleichsam "essen und trinken", das ist Eucharistie. 

Bibelstellen: Joh 3:16;  Jes 53: 5; Joh 1: 18; Joh 6:54; Gal 2:20; 1. Joh 4:16; Joh 6:47 

Donnerstag, 21. November 2013

Schönheit

Wir werden von klein auf getrimmt, auf das Aussehen zu achten, das Aussehen anderer zu bewerten, das Aussehen anderer zu ver- oder missachten - und den Menschen daraufhin abzuwerten.

Unglaublich eigentlich.

Noch unglaublicher, dass sich das bis ins Erwachsenenleben durchzieht. Dass wir nicht klüger werden - oder nur sehr langsam.

Die Industrie lebt davon. Die Träume, die verkauft werden, leben davon - auch der Traum vom Liebesglück: Wer will schon einen hässlichen Partner.

Und trotzdem hatte ich einmal ein Erlebnis, das mich stark zum Umdenken brachte. In einem Internetforum lernte ich jemanden kennen, der hochgebildet, einfühlsam, verständnisvoll, im Umgang mit anderen nahezu zärtlich und auch humorvoll war. Das innere Wesen dieser Person war - wie sollte man es anders ausdrücken - wunderschön. Nur eben, dass sie nicht sonderlich hübsch war und auch viel älter aussah, als sie wirklich war. Natürlich ein Single.

Nachdem ich inzwischen viele Frauen, auch sehr hübsche, kennengelernt habe, denke ich an diese eine zurück. Sie war etwas besonderes gewesen. Leider ist sie mir entschwunden.

Samstag, 7. September 2013

Schieflage

16 Stunden Arbeit und dann Feierabend. Cool…
Ach nein, es gibt noch Überstunden. McDonalds braucht seine Schlümpfe rechtzeitig. Der Film läuft bald an…
Dann arbeiten wir eben länger. Ist ja nur für kurz.
Mit 30 Jahren sind die Arbeiterinnen in der Textilindustrie Asiens oftmals Wracks. Die Arbeitsbedingungen in den Spielzeugfabriken Chinas sind nicht viel besser.
Bei uns arbeiten wir 8 Stunden am Tag und können uns alle Produkte aus China bequem leisten.
Vor 40 Jahren haben die Sozialisten in Österreich das Ruder übernommen. Seitdem sind die Schuldenberge gewachsen. Von Wahl zu Wahl und von Krise zu Krise war die Lösung “Beschäftigung sichern durch Investitionen des Staates”. Schulden waren kein Thema. Die Opposition ging (und geht) in die Wahl mit Steuererleichterungen. Nun, die Steuererleichterungen sind zwischendurch auch gekommen, nur können wir sie uns nicht leisten. Es kamen dann auf Drängen der realistischeren Regierungspartner regelmäßig wieder Sparpakete. Und in diesem Pendel geht es ständig hin und her. Die Zinsbelastung pro Jahr (ohne Tilgung) beträgt übrigens 8.2 Milliarden Euro.
Wir sichern unseren Lebensstandard durch Ausborgen aus der Zukunft. Unsere Kinder (die wir nicht haben) müssen zahlen.
Unsere Feministinnen (SPÖ, Grüne) möchten alle Frauen in den Arbeitsprozess bringen. Kinder aufziehen soll ausgelagert werden, Kinderkrippen schon für Säuglinge, die gerade erst krabbeln können. Kinder auch auslagern und umverteilen? Nur - die Kinder werden nicht mehr, nur 1.3 Kinder pro Elternpaar. Trotz mehr Betreuung, keine Lust auf Mütter oder Vaterschaft. Keine Zeit vor allem im Arbeitsprozess.
Bevor wir den Familien auch nur einen Euro mehr Geld geben, bauen wir lieber um 5 Milliarden einen Tunnel durch die Alpen (den nach Verkehrsexperten keiner braucht).
Pensionssystem mit Umlageverfahren schön und gut, aber mit dieser Altersstruktur – dem Zusammenbruch geweiht. Trotzdem, vor der Wahl: “Die Pensionen sind sicher” (Sozialisten). Die Lüge geht weiter.
Aber wir haben doch fast Vollbeschäftigung, die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU und einen sagenhaften Wohlstand erreicht. Tja, was ist mit den 750.000 Burn-Out Gefährdeten? Mit dem Pflegenotstand, der uns droht. Obwohl es uns jeden Tag besser geht, geht es jedem Einzelnen schlechter.
Alles nicht so schlimm, optimistisch sein. Der Fortschritt wird uns retten.
Der Fortschritt kann derzeit nur eines: Erdöl aus dem Erdinneren herauspumpen und in die Luft blasen – durch Verbrennung. In unseren Autos, von denen wir uns nur ungern trennen. In unseren Kraftwerken, die in den langen Wintermonaten die geringere Leistung der Wasserkraft kompensieren müssen. In unseren Heizungen natürlich.
Trotzdem - die Berechnungen gehen von einem höheren Strombedarf in der Zukunft aus. Nicht für Herd, TV & Co. – für Mobilität und die Industrie. Die muss ja wachsen. Sonst können wir unsere Schulden nicht bedienen und die Beschäftigung nicht halten. Das der Planet das nicht aushält, davon wollen wir nichts wissen. Es muss so weiter gehen. Vor der Wahl und nach der Wahl. Genau so. Und nicht anders.

Freitag, 22. März 2013

Each of us is “one of us”! Please sign!

I support the petition “One of us” because I believe that the key to the Europe which we all belong, is founded on core values such as Life. Only with a European constitution advocate of the value of life indiscriminately we’ll have a fair and solid Europe.

It’s about defense of human rights! Each of us has the right to live and be born!

Online petition and more information: http://www.oneofus.eu/

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Religion als Bollwerk gegen die Inhumanität

Ich lese gerade Die Verteidigung des Menschen: Warum Gott gebraucht wird von Jan Roß (Redakteur Politik DIE ZEIT). Ich bin eigentlich durch Zufall über einen Fernsehbeitrag zu diesem Buch gestolpert und war überrascht, zu welchen Thesen der Autor gelangt. Selbiges hatte ich mir – ansatzweise zumindest – selber schon des Öfteren gedacht. Allerdings so scharfsinnig und treffend ausformuliert habe ich es noch nie irgendwo gefunden. Hier ein kurzer Überblick:

Eine bisweilen hysterische Angst vor der Religion geht bei uns um – vor muslimischen Kopftüchern, Moscheen und Minaretten, vor bibeltreuen US-Reaktionären und einem stockkonservativen Papst, vor befremdlichen Bräuchen wie der Beschneidung. Zur Furcht kommt die Ignoranz: Aus dem herrschenden Bewusstsein ist die Glaubenstradition weithin verschwunden, auch die christliche. Wir leben nicht nur in einer Gesellschaft mit wachsender Religionsfeindschaft. Wir steuern auf eine Kultur des religiösen Analphabetismus zu. Dabei ist, wie Jan Roß zeigt, die Religion ihrem Wesen nach keine Gefahr für den Menschen, sondern im Gegenteil eine Bastion der Humanität. Die Suche nach Gott hat die kühnsten Gedanken inspiriert, die Ideen von Sünde, Ewigkeit und Gewissen haben unserem Selbstverständnis Tiefe gegeben. Religion ist eine Kraft, ohne die das Leben ärmer, enger und kälter wäre. Ihr zuerst verdanken wir die Utopie von Brüderlichkeit und Gleichheit. Die pure Diesseitigkeit dagegen legt dem Menschen Fesseln an und lässt ihn verkümmern. Eine provozierende Zeitdiagnose – und ein bewegendes Plädoyer für einen neuen religiösen Humanismus.

Die Verteidiger des Kruzifixes nennen es ein Kultursymbol und verharmlosen es. Doch der Gekreuzigte steht für ein Bild vom Menschen, das kostbar und bedroht ist. Mehr darüber (Auszug aus dem Buch)

Freitag, 27. April 2012

Informationsüberflutung

Informationsüberflutung Tick Tiiick Tik

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FLUT